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![]() Foto: Jochen Klenk Regie: Matthias Bauerkamp Budapest, Sommer 1944. Elsa Tabori hat sich mit ihren Freundinnen zum Romméspielen verabredet. Aber sie wird auf der Straße von den Nazis festgenommen. Vom Budapester Westbahnhof soll sie mit anderen jüdischen Bürgern nach Auschwitz deportiert werden. Aber Elsa Tabori wehrt sich gegen die Verschleppung. Sie verlangt den befehlshabenden SS-Offizier zu sprechen, behauptet einen Schutzpass des Schwedischen Roten Kreuzes zu haben, den sie leider nicht bei sich führt. Durch ihr couragiertes Auftreten sind die Offiziere so verblüfft, dass sie Elsa nach Budapest zurückreisen lassen, wo sie auch noch pünktlich ihr Romméspiel erreicht. Die Erzählung wurde von George Tabori 1979 zu einem Theaterstück bearbeitet und mit Hanna Schygulla in München uraufgeführt. Michael Verhoeven verfilmte diesen Stoff 1995 und gewann den Deutschen Filmpreis in Silber. George Tabori, ursprünglich Tábori György, war Schriftsteller, Drehbuchautor, Übersetzer, Dramatiker und Theaterregisseur ungarischer Herkunft. In seinen Theaterstücken setzt er dem Grauen von Rassismus und Massenmord schwarzen Humor und absurde Komik entgegen. Von 1932-33 lebt er in Berlin, geht dann aber zurück nach Budapest und später nach England und Amerika. In den Vereinigten Staaten lernt er Bertolt Brecht kennen und schreibt Drehbücher u.a. für Alfred Hitchcock. 1971 kehrt er wieder nach Deutschland zurück, wo er einer der bekanntesten Autoren und Regisseure wird. 2007 stirbt Tabori in Berlin. |
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