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![]() Foto: Jochen Klenk Regie: Robin Telfer Nach der Uraufführung von "What the butler saw" im März 1969 in London wurde das Stück von den Kritikern sowohl als "Comedy" als auch "Farce" bezeichnet. Wahrscheinlich sind beide Gattungsbegriffe richtig. Was wie eine konventionelle Komödie beginnt, gespickt mit trockenem, schwarzen, englischen Humor verdichtet sich zunehmend zu einer Farce, die nichts mehr ernst nimmt, am wenigsten die Gesetze der Komödie. Joe Orton (1933-1967) bricht mit 15 die Schule ab und besucht von 1951 bis 1953 die Royal Academy of Dramatic Art, um Schauspieler zu werden. Er arbeitet kurzfristig am Theater, bevor er mit seinem Lebensgefährten Kenneth Halliwell beginnt, Romane zu schreiben, die jedoch nicht veröffentlicht werden. Wegen obszöner Verunstaltung städtischer Leihbücher werden beide 1962 zu sechs Monaten Haft verurteilt. Sein Debütstück "Seid nett zu Mr. Sloane" wird 1964 ein weltweiter Erfolg und auch verfilmt. Für sein Stück "Beute" erhält er mehrere bedeutende englische Preise. Orton wird 1967 von Halliwell ermordet. 1987 verfilmt Stephen Frears Ortons Leben unter dem Titel "Prick up your Ears". |
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